Montag, 6. Juli 2015

Brauch den wer oder kann der weg?

Der Tag heute, braucht den wer oder kann der weg? Oder am besten der ganze Monat!
Eigentlich ist es wirklich nicht nur heute, eigentlich ist es schon eine ganze Weile so, dass ich mir immer wieder denke: "boah nee ey, das ist doch jetzt echt nicht nötig, oder?" Aber heute kam einfach noch etwas dazu, dass mich vollkommen erschüttert hat.

Es gibt diesen Spruch "Just because it is a bad day, doesn't mean it is a bad life", aber wenn sich die bad days häufen, nicht nur im eigenen Leben sondern auch um einen herum, dann zweifelt man echt manchmal am Leben, oder an der Welt, dem Schicksal oder irgendwas anderem.

Es wäre einfach, den Kopf in den Sand zu stecken, nur vor die Masken und Fassaden zu gucken und sich zu sagen "hey, es geht doch allen gut, alle haben perfekte Leben, Ehen, Wohnungen und keine Probleme". Sicher kann man das machen, aber es macht einen auch nicht glücklicher wenn man so tut als wäre alles in Ordnung, denn unterschwellig weiß man ja doch, dass es nicht stimmt.

Es macht mich traurig, es frustriert, es lässt einen am Leben zweifeln. Nicht nur die eigenen Schicksalsschläge, sondern auch die der anderen. Ich wünsche mir immer das Beste für alle um mich herum. Ich bin da wenig eigennützig. Vielleicht zu wenig, denn es geht mir oft eher um das Wohl der anderen als um meins, ich komme oft selbst zu kurz. Und wenn es dann einem lieben Menschen schlecht geht, dann trifft mich das.

Andererseits, wenn um einen herum alles zerbricht, dann lenkt es einen wenigstens davon ab, dass das eigene Leben auch in Trümmern liegt. Dann hat man wenigstens eine Aufgabe, den anderen zu helfen ihres wieder aufzubauen. In der Hoffnung, dass das eigene sich währenddessen von alleine erholt. Oder dass jemand da ist, der einem dann auch hilft.

Wann ist Leben eigentlich zu Überleben geworden? Oder ist das dieses "Erwachsensein?" Wenn ja, dann will ich gerne zurück ins Bällebad und nie älter werden als 5 Jahre.

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