Samstag, 4. Juli 2015

Meer

Ich liebe das Meer. Am Meer fühle ich mich frei. Wellenrauschen, Sand zwischen den Zehen, der Himmel über einem, Sorgen vergessen, Gedanken nachhängen. Im besten Fall noch Sonne tanken, aber selbst wenn es nicht super sonnig ist, Füsse im Sand sind immer ein Garant dafür, dass es mir gut geht.

Ich bin ein Nordlicht, ein Fischkopp, ich gehöre ans Meer. Ich hab auch mal weit weg vom Meer gewohnt, in den Bergen. Da ist es auch schön, aber es ist nicht dasselbe. Von einem Berg aus in die Ferne schauen ist einfach nicht vergleichbar mit der unendlichen Weite wenn man über das Meer guckt.

Meer...oder mehr...Synonyme wenn man auf Twitter ist.  "Ich will (ans) Meer"... das kann so viel bedeuten:

ans Meer wollen
mehr wollen
jemanden wollen
sich nach mehr in einer Beziehung sehnen
jemanden vermissen
unglücklich verliebt sein

Dass diese Synonyme bei Twitter benutzt werden gefällt mir. Ich will auch immer mee/hr, mehr vom Leben, mehr ERleben, mehr lieben, mehr lachen, mehr geniessen, mehr am Meer sein.

Ich wohne jetzt schon nicht so weit weg vom Meer, ich würde lieber noch viel näher dran wohnen. Damit ich einfach immer dann, wenn es mir nicht gut geht, oder wenn die Gedankenspirale sich mal wieder zu schnell dreht an den Strand gehen kann. Zehen im Sand vergraben, Muscheln sammeln, Ängste auf den Strand schreiben und von den Wellen wegspülen lassen, mit den Möwen weinen.

Das Meer macht nicht alles wieder gut, aber so vieles besser!

Hätte ich einen Wunsch frei, würde ich mich genau jetzt mit meinem Herzmensch ans Meer wünschen, nur wir beide, Wellenrauschen und die unendliche Freiheit des blauen Himmels über uns.

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